doc. dr. Brigita Kacjan

doc. dr. Brigita Kacjandoc. dr. Brigita Kacjan

Univerza v Mariboru

Dozentin Dr. Brigita Kacjan ist an der Philosophischen Fakultät der Universität Maribor als DaF-Didaktikerin tätig. Dabei beschäftigt sie sich mit den unterschiedlichsten Aspekten des Lernens und Lehrens von Deutsch als Fremdsprache: Spiele im DaF-Unterricht, frühes Fremdsprachenlernen und –lehren, Lehren und Lernen von Erwachsenen und Älteren, kognitive Aspekte des Fremdsprachenlernens, IKT im DaF-Unterricht, Phraseologie und Parömiologie, interlingualer Transfer, kompetenzorientiertes Unterrichten, europäische und interkulturelle Dimensionen des DaF-Unterrichts usw.

Sie ist Autorin von mehreren DaF-Lehrwerken im Gesamtschulbereich sowie Redakteurin und Co-Autorin eines interaktiven E-Lehrwerks für den ersten Jahrgang des Gymnasiums. Seit 7 Jahren ist sie die Präsidentin des Slowenischen Deutschlehrerverbands SDUNJ und organisiert in dieser Funktion auch jeden Herbst die jährlichen Deutschlehrertagungen.


Welche didaktischen Ziele kann man mit Spielen erreichen?

Im Vortrag geht es um die Frage, welche didaktischen Ziele man im DaF-Unterricht mithilfe von Spielen erreichen kann.

Zunächst wird aufgezeigt, wie komplex das Phänomen Spiel an sich ist. Dazu wird ein kleiner historischer Blick auf das Phänomen Spiel geworfen, bevor eine Spieledefinition präsentiert und genauer analysiert wird. Im Anschluss daran folgt ein kleiner Exkurs in den Bereich Spielesammlungen und den ihren Entstehungen unterliegenden Vorgeschichten. Der zentrale Punkt des Vortrags ist die Präsentation einer Spiele-Typologie, die aufzeigt, wie weitgefächert das Einsatzgebiet von (didaktischen) Spielen im DaF-Unterricht für alle Altersstufen ist. Angesprochen wird auch eine kleine Checkliste, mit deren Hilfe die Lehrkraft für ihre spezifische Zielgruppe und das bearbeitete Lernthema gezielt „das richtige didaktische Spiel“ finden, anpassen oder aber selbst erstellen kann. Ebenfalls behandelt wird aber auch der Aspekt der Beschränkungen, denen der Einsatz von Spielen im DaF-Unterricht unterliegt. Abschließend werden noch Überlegungen angestellt, wie leicht man selbst zu einem „erfolgreichen Spiele-Ersteller oder -Anpasser“ werden kann und wie – aber auch warum – man das auch bei seinen Lernenden erreichen kann oder sogar zu erreichen versuchen sollte.